Die Berechnung von Eigenkapitalkosten ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensbewertung und der Finanzplanung. Eigenkapitalkosten repräsentieren die Renditeerwartungen der Investoren für das von ihnen bereitgestellte Eigenkapital und sind ein wichtiger Faktor bei der Berechnung des gewichteten durchschnittlichen Kapitalkostensatzes (WACC).
Eigenkapitalkosten finden Einsatz in der Bewertung von Investitionsprojekten, der Bestimmung des Unternehmenswerts sowie der Optimierung der Kapitalstruktur. Sie helfen Unternehmen dabei, fundierte Entscheidungen hinsichtlich Investitionen, Dividendenpolitik und der Finanzierung durch Fremd- oder Eigenkapital zu treffen. Die Berechnung erfolgt bisweilen durch das Capital Asset Pricing Model (CAPM). Wesentliche Eingangsparameter sind der risikofreie Zinssatz, die Marktrisikoprämie und der Betafaktor, der das Risiko des Unternehmens im Vergleich zum Markt widerspiegelt. Alternativ können Modelle auf Grundlage des Dividend Discount Model (DDM)-Ansatzes verwendet werden, bei dem die erwarteten zukünftigen Dividenden und das Wachstum des Unternehmens die Basis für die Ermittlung der Eigenkapitalkosten bilden. Jüngere Methoden leiten implizite Kapitalkosten aus Barwertmodellen ab.
Das IfK ermittelt für Ihr Unternehmen Eigenkapitalkosten auf Grundlage der vorgestellten Methoden und bereitet eine ausführliche Dokumentation mitsamt der getroffenen Annahmen und verwendeten Datenquellen vor.